Schwere Materialien sind in einigen Unternehmen keine Besonderheit. Egal ob im Lager, in der Produktion oder bei Montagearbeiten: Immer wieder müssen bestimmte Bauteile angehoben, transportiert und dann wieder an der richtigen Stelle positioniert werden. Das kostet eine Menge Zeit und kann auch körperlich anstrengend sein. Mit der passenden technischen Ausstattung lassen sich solche Arbeiten deutlich einfacher organisieren. Hier kommt es vor allem auf eines an: nämlich die Geräte auf die tatsächlichen Anforderungen im Betrieb abzustimmen.
Arbeitsabläufe etwas genauer unter die Lupe nehmen
Bevor neue Geräte angeschafft werden, sollte zuerst geklärt sein, an welchen Stellen im Betrieb besonders viel Zeit verloren geht. Hier sind folgende Fragen essentiell, um mögliche Verbesserungen zu erkennen:
- Müssen Mitarbeiter schwere Gegenstände regelmäßig von Hand bewegen?
- Sind für bestimmte Montageschritte mehrere Personen notwendig?
- Kommt es zu Verzögerungen, weil Materialien nur umständlich an ihren Einsatzort gelangen?
Nicht jede Aufgabe erfordert unbedingt eine große Maschine. Manchmal reicht schon ein kompaktes Hilfsmittel aus, um wiederkehrende Arbeiten zu erleichtern. Wichtig ist natürlich auch, die Mitarbeiter einzubeziehen. Sie kennen die täglichen Abläufe am besten und können dementsprechend gut einschätzen, wo zusätzliche Unterstützung sinnvoll wäre.
So lässt sich Hebetechnik ganz gezielt einsetzen
Vor allem beim Anheben schwerer Materialien können technische Hilfsmittel den Arbeitsalltag erleichtern. Ein Hebelift macht zum Beispiel möglich, Lasten kontrolliert auf eine bestimmte Höhe zu bringen und dort für weitere Arbeiten zu positionieren. Solche Geräte kommen unter anderem bei Montagearbeiten, im Lager oder beim Einbau größerer Bauteile zum Einsatz. Je nach Modell unterscheiden sie sich auch hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit, Hubhöhe und Bedienung. Die einen Geräte werden manuell über eine Kurbel betrieben und andere verfügen über einen elektrischen Antrieb. Vor der Anschaffung sollte deshalb immer klar sein, welche Materialien bewegt werden müssen und wie viel Platz am Einsatzort zur Verfügung steht. Auch der Transport zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen spielt bei der Auswahl eine große Rolle.
Was ist außer der Leistung noch wichtig?
Bei technischen Geräten stehen als erstes die Leistungsdaten im Vordergrund. Im Arbeitsalltag sind allerdings auch andere Eigenschaften wichtig. Ein Gerät mit hoher Tragfähigkeit bringt kaum etwas, wenn es nicht durch die Türen des Betriebs passt oder sich nur mit großem Aufwand aufbauen lässt. Deshalb sollte man neben den technischen Angaben immer auch die Handhabung berücksichtigen. Um besser einschätzen zu können, welche Ausstattung für den eigenen Betrieb geeignet ist, sollten folgende Fragen geklärt werden:
- Wie schwer sind die Lasten, die regelmäßig bewegt werden?
- Welche Hubhöhe wird tatsächlich benötigt?
- Wie viel Platz steht für den Einsatz zur Verfügung?
- Muss das Gerät regelmäßig transportiert werden?
- Können die Mitarbeiter es nach entsprechender Einweisung sicher bedienen?
Die Technik regelmäßig überprüfen
Mit der Anschaffung eines neuen Geräts ist die Arbeit aber noch nicht abgeschlossen. Damit die Ausstattung auch wirklich langfristig funktioniert, müssen Wartungen und erforderliche Prüfungen eingeplant werden. Außerdem sollte man regelmäßig kontrollieren, ob die vorhandene Technik immer noch zu den Arbeitsabläufen passt. Wenn sich Produktionsprozesse verändern oder neue Materialien verarbeitet werden, können andere Anforderungen entstehen. Auch eine vorausschauende Planung von Wartungen und notwendigen Modernisierungen ist wichtig, damit es langfristig nicht zu einem Investitionsstau kommt und Unternehmen ihre Maschinen möglichst lange nutzen können, statt sie ständig ersetzen zu müssen.
Eine durchdachte technische Ausstattung kann Unternehmen viel Arbeit abnehmen. Dafür müssen die Geräte weder besonders groß noch besonders aufwändig sein. Wichtiger ist, dass sie zum Einsatzbereich passen, sicher bedient werden können und die Mitarbeiter bei ihren täglichen Aufgaben tatsächlich entlasten.




